Macarons und Biskuit-Happen

Kochen ist nicht meine Stärke, aber ich liebe das Backen! Geschmacklich bekomme ich es immer gut hin, ob strukturiert nach Rezept oder frei Schnauze. Nur das Dekorieren ist nicht meine Stärke, zu ungeduldig. Zu mindestens ist dies einer der Gründe, denn ich probiere mich zu wenig an neuem aus und da kam „Cake Lettering“ wie gerufen!

Und vielleicht zucker ich dich ja mit den folgenden zwei Rezepten an, auch mal einen Blick in das Rezeptbuch zu werfen?! Für mehr Verzuckerung habe ich dir meine Rezension am Ende des Beitrags verlinkt.

Macarons

– Zutaten –
Bei der Verarbeitung darauf achten, dass diese Zimmertemperatur haben

  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • 25g Zucker
  • Lebensmittelfarbe in Pulverform
  • 100g weiße Kuvertüre
  • 80g Sahne
    Nun kommt es auf die Arbeitsschritte an, denn ich habe mich nicht gänzlich ans Originalrezept gehalten:
  • Pulvrige Lebensmittelfarbe mit etwas Wasser vermengen und als Schrift mit einem Pinsel nutzen, ich habe Lebensmittelfarbstifte verwendet
    —-
  • Ebenso habe ich die Macarons ohne eine Macarons-Backmatte gebacken
  • Du benötigst für den Teig einen Spritzbeutel, Löffel tun es zur Not auch
  • Spritzbeutel für die Füllung

Zuerst heizt du den Backofen auf 140°C Umluft vor und zeichnest die auf einem Backpapier Kreis mit 3 cm Durchmesser vor. Die bemalte Seite kommt nach unten, direkt auf das Backblech – oder du gibst den Macarons-Teig später Freihand auf das Backpapier.

Die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker werden je zweimal durchgesiebt und miteinander vermengt.

Das Eiweiß wird steif geschlagen und der Zucker vorsichtig dabei untergerührt. Nun kommt das Lebensmittelfarbpulver hinzu. Danach wird die Mandel-Puderzucker-Mischung in drei Portionen unter den Eischnee gehoben.

Die Masse kommt nun in einen Spritzbeutel und dieser wird für 30 Minuten beiseite gelegt.

Die Sahne aufkochen, die weiße Kuvertüre kleingehackt hinzugeben und mit einem Schneebesen vermengen.

Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, wird dies 30 Minuten zum Auskühlen beiseite gestellt und wieder zum Spritzbeutel gegriffen.

Ob mit einer Macarons-Backmatte, vorgezeichneten Kreisen oder Freihand:
Der Teig wird kreisförmig auf das Backblech gegeben. Ich habe die Ruhezeit von 30 Minuten vorgezogen, eigentlich sollen sie erst als Kreis 30 Minuten ruhen, damit sich eine Kruste an der Oberfläche bilden kann (ich war zu vorschnell und habe das Rezept zuvor nicht vollständig gelesen – gut und lecker waren sie dennoch).
Die Macarons werden 15 Minuten gebacken und dann zum Auskühlen beiseite gestellt.

Sobald der Teig ausgekühlt ist, wird die Kuvertüre-Sahne-Mischung aufgeschlagen. Im Rezept stand nichts von Sahnesteif und somit habe ich gar nicht mehr daran gedacht – als die Masse nicht fest wurde, ist mir der oder mein Fehler ausgefallen und ich gab noch eine Tüte Sahnesteif hinzu. Sobald diese eine festere Konsistenz hat, wird sie in einen Spritzbeutel gegeben. Nun auf einen Macaron die Füllung geben und mit einem weiteren Macaron schichten.
Dies waren meine ersten selbstgemachten Macarons, von daher weiß ich nicht welche Zutaten die Füllungen haben. Ich würde beim nächsten Backen jedoch eine andere herstellen, da mir Sahne und weiße Kuvertüre zu wuchtig waren!

Verzierung beider Gebäcke

Ich habe für beide Rezepte Lebensmittelfarbstifte genutzt und das Gebäck über Nacht in den Kühlschrank gestellt, damit die Oberfläche gut ausgekühlt ist.

Ich habe mich von den Vorlagen aus dem Rezeptbuch inspirieren lassen.

Biskuit-Happen

Im Buch heißt das Rezept „Schokoherzen“, ich mag Biskuitteig jedoch lieber ohne (Back)Kakao und leider musste ich bei einer Zutat auch etwas tricksen. Als ich einkaufen war, gab es leider keine Candy Melts und wollte diese nicht extra online bestellen. Kurzerhand Ecosia gefragt und es hieß, das Candy Melts mit Kuvertüre ersetzt werden könnten. Ist okay, aber ich würde mich beim nächsten Backen bezüglich der Glasur definitiv ans Originalrezept halten.

– Zutaten –
Bei der Verarbeitung darauf achten, dass diese Zimmertemperatur haben

  • 4 Eier
  • Salz
  • 100g Zucker
  • 70g M(Weizen)Mehl
  • 20g Backkakao (nach Bedarf, ich habe darauf verzichtet und beim Mehl 20g mehr genommen)
  • 50g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 150g weiße Kuvertüre (Im Originalrezept sind es Candy Melts)
    WICHTIG: Wenn du auch Kuvertüre nutzt, dann brauchst du noch zusätzlich flüssige Lebensmittelfarbe)
  • 6 EL Kokosfett
  • 40g Konfitüre (Im Originalrezept steht Aprikose, ich nahm Erdbeere)
  • 250g Puderzucker und 1 Eiweiß (Für die Zuckerschrift auf dem Gebäck, ich habe jedoch darauf verzichtet und Lebensmittelfarbstifte genutzt)
    ———–
  • Keksausstecher
  • Lebensmittelfarbstifte oder Spritzbeutel (je nachdem, womit du das Gebäck verzieren möchtest)

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Backblech mit Backpapier (oder wieder verwendbarer Backunterlage für den Ofen) vorbereiten.

Du stellst dir zwei Schüsseln hin und trennst die vier Eier in Eiweiß und Eigelb. Für den Eischnee das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Nun das Eigelb mit 3 EL kaltem Wasser aufschlagen und den Zucker dabei hineinrieseln.

Das Mehl, den Backkakao (wenn du ihn verwendest), die Speisestärke und das Backpulver zum Eigelb hinzugeben und miteinander vermengen. Nun in kleinen Portionen unter den Eischnee heben.

Nun verteilst du den Biskuitteig auf das Backblech und schiebst den Teig für ungefähr 10 Minuten in den Ofen. Laut Originalrezept soll der Teig nach dem Backen direkt gestürzt werden und auskühlen – ich habe ihn einfach im Backblech auskühlen lassen, ohne ihn daraus zunehmen.

Sobald der Teig ausgekühlt ist, wird der Teig ausgestochen. Im Originalrezept steht etwas von einer Silikonbackmatte und der Größe der Ausstechform. Ich habe auf die Silikonmatte verzichtet und mir einfach zwei meiner Ausstecher ausgesucht. Wichtig ist das du eine gerade Anzahl an ausgestochenem Teig hast, da immer zwei geschichtet werden. Auf einem Gebäck kommt Konfitüre und darauf nochmals ein Gebäck.

Ob du nun die Candy Melts verwendet oder eine Kuvertüre deiner Wahl, beides wird im Wasserbad erhitzt und mit dem Kokosfett verrührt. Dann noch die flüssige Lebensmittelfarbe hinzugeben und solange erhitzen und rühren, bis alles zu einer cremigen Masse geschmolzen ist.

Nun die Glasur über das Gebäck geben und auskühlen lassen – ich habe das Gebäck eine Nacht in den Kühlschrank gestellt.
Wie schon oben nach den Macarons gezeigt, nimmst du nun Lebensmittelfarbstifte und verzierst das Gebäck. Oder du vermengst den Puderzucker und das Eiweiß mit dem Mixer miteinander, gibst die Masse in einen Spritzbeutel und verzierst damit deine Biskuit-Happen.


Guten Appetit

Dem EMF-Verlag sei Dank konnte ich diese Rezepte ausprobieren und habe natürlich auch eine Rezension zu dem Buch von Stephanie Juliette Rinner verfasst.

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